
UHTML bedeutet in der Praxis Trennung von Funktion, Gestaltung und Inhalt. Der Programmierer schreibt seine Programmdateien, der Webdesigner bearbeitet Webdateien und der Redakteur verwendet die für ihn optimalen Werkeuge zur Texterstellung. Alle drei arbeiten vollkommen unabhängig voneinander. Die Verknüpfung der dynamischen Skripte und Gestaltungselemente erfolgt über die UHTML–Schnittstelle. Die Inhalte werden über ein UHTML–Redaktionssystem mit der Webpräsenz verbunden.

Bei einfachen Webpräsenzen sind meist Inhalt, Gestaltung und Funktion untrennbar miteinander verbunden. Die Texte des Redakteurs werden vom Webdesigner eingepflegt, das Layout des Webdesigners wird in dynamische Skripte des Programmierers verwoben und als Ganzes schließlich als monolithische Konstruktion online gestellt.

Ein herkömmliches Redaktionssystemen löst die Inhalte aus diesem Einheitsblock heraus. Der Redakteur kann seine Texte selbst bearbeiten und online stellen. Das Design bildet jedoch immer noch einen integraler Bestandteil des jeweiligen Redaktionssystems und ist untrennbar mit der Funktion verbunden. Selbst kleine Änderungen an der Gestaltung sind nur umständlich und meist nur mit Hilfe des Programmierers realisierbar.

UHTML macht den Redakteur, den Webdesigner und den Programmierer vollkommen unabhängig voneinander. Die sich daraus ergebende klare Struktur bietet Vorteile für jede Art von Weblösungen. UHTML ist somit wegweisend für die Zukunft moderner Webseitenerstellung.
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